„Wo ist denn Florian?“, lamentierte meine Couch. „Es ist Wochenende, und er lümmelt hier gar nicht rum.“
„Der ist auf der Bircon“, erklärte meine Kaffeemaschine. „Und er hat mich heute Morgen nicht mal angeschaut.“
Bircon 2026 – die Rahmenbedingungen
Die Bircon – Berlin International Roleplay Convention – fand heuer zum dritten Mal statt. Schon wieder an einem neuen Ort: In dem Gebäude, das vorher das SchwuZ beherbergte. Das nahm ich mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis. Denn die Erinnerung daran, dass einer der wichtigsten Clubs der Stadt es nicht geschafft hat, ist einfach nur zum Heulen. Andererseits: Yay! Nicht nur ist die Bircon eine Rollenspielveranstaltung in meinem Wohnort. Sie ist jetzt auch fußläufig von mir erreichbar!
€€€
Die Bircon fand jetzt an zwei Tagen statt. Das Frühbucherticket kostete 50 €, das reguläre Ticket 65 €. Der Tagespreis hat sich im Vergleich zu letztem Jahr damit nicht geändert.
Die Bircon ist damit immer noch die teuerste Con, die ich besuche. Das bringt auch immer noch dasselbe Problem mit sich: Als Spielleitung bin ich nervöser als sonst. Bei jeder anderen Con denke ich mir: „Jo, wenn alles schief geht und niemand Spaß hat, ist das kein Beinbruch. Ich werde ja nicht bezahlt.“ Auf der Bircon schleicht sich die gemeine Stimme ein, die flüstert: „Aber wenn deine Spielrunde platzt, werden alle sauer sein, weil sie so viel Geld ausgegeben haben, und jetzt ohne Runde dastehen.“
Ja, das ist nicht mein Problem; ich bin nicht der Veranstalter, und ich bezahle meine Tickets wie alle anderen auch. Aber so ist das nunmal mit diesen fiesen Stimmen im Kopf. Immerhin habe ich gelernt, Aufregung als etwas Positives zu sehen, und sie für mich zu nutzen.
So ist die Bircon organisiert
- Die Bircon hat feste Spielblöcke à 3,5h: Drei am Samstag, zwei am Sonntag
- Spielleitungen erhalten pro Spiel einen 10 € Gutschein, den man bei den Händler*innen und an der Bar einlösen kann,
- Spielleitungen erhielten auch pro Spiel ein Los für eine Preisverlosung, die zwischen den Runden abgehalten wurde
- Spielleitungen durften sich auch als erstes in Spielrunden eintragen. Erst danach wurde die Spielrundenanmeldung für alle geöffnet
- Wenn eine Runde voll war, konnte man sich auf die Warteliste setzen und wurde automatisch eingetragen, wenn ein Platz frei wurde
Keine freien Plätze in den Spielrunden
Abgeschafft: Das Lotterie-System für die Spielrundenvergabe, das letztes Jahr eingeführt wurde. Das finde ich schade. Das neue System hat besser funktioniert, und für weniger Beschwerden gesorgt. Aber die Lotterie war einzigartig, und ich fand sie cool.
Nachdem die Anmeldung für alle Spielenden freigegeben war, gab es innerhalb kürzester Zeit keine freien Plätze in Spielrunden mehr. Alles ausgebucht. Und viele besetzte Warteplätze.
Trotzdem gab es im Discord kein großes Jammern und Maulen. Das steht im starken Kontrast zur Bircon 2025. Ich zitiere aus meinem alten Con-Bericht:
Wie auch schon bei der Ratcon 2025 stellte ich fest, dass im Vorfeld der Con extrem viel Jammern und Meckern stattfand. Der Discord lief richtig heiß vor lauter Mimimi.
Ich frage mich, ob wir 2025 Jahr alle empfindlicher geworden sind, oder den Kopf besonders tief im eigenen Arsch vergraben haben.
Dieses Jahr gab’s keine Spur davon. Und das, obwohl es hintenraus wirklich schwierig wurde, Runden zu finden, in denen man überhaupt mitspielen konnte, ungeachtet der Frage, ob das überhaupt Runden waren, die einen interessierten. Trotzdem waren alle so: „Ja, passt schon.“
Mein Samstag auf der Bircon
Ungekafft machte ich mich um 9 Uhr Früh auf den Weg in die Rollbergstraße. Nachdem ich am Einlass meinen 10 € Voucher bekam, steuerte ich als erstes die Bar an. Ich ignorierte all die freundlichen Gesichter, die links und rechts aufploppten, von Freund*innen und Bekannten, die ich teilweise seit der letzten Bircon nicht mehr gesehen hatte, geht mir aus dem Weg, Kaffee.
„Das macht dann 4 €.“
„Ich hab hier den Voucher.“
„Da kann ich nicht rausgeben. Da müssten Sie noch was anderes kaufen.“
-_-
„Hier sind 4 €.“
„Danke. Hier ist Ihr sehr kleiner Kaffee.“
Hmpf.
Halbkoffeiniert konnte ich mich endlich umsehen und sogar sowas wie freundlich lächeln.
Ich war nur einmal im SchwuZ an diesem Standort. Ich erkannte jetzt nichts wieder. Hier gab es sogar Fenster.
Die Bircon fand in einem einzigen sehr großen Raum statt. Am rechten Rand waren Händler (darunter Otherland und Blackdogcomics), am linken Rand zwei Bars, auf einer Galerie thronten die Künstler*innen, und an der Fensterfront gab es freie Sitzgelegenheiten zum Chillen und Abhängen.
In der Mitte standen alle Spieltische.
Ein großer Raum, in dem sich alle Verkaufsstände und alle Spielrunden gleichzeitig tummelten. Ahnst du etwas?
ES WAR DOCH RECHT LAUT!
Das war dann auch Beschwerde #1, wenn ich mich mit irgendwem unterhielt.
Okay, Florian wettert wieder gegen Lautstärke auf Cons, das überrascht wirklich niemanden, nicht mal ihn selbst.
Aber eines überraschte mich dann doch: Ja, es war laut. Aber es war immer noch leiser als die Innenräume der Ratcon in Langen!
Es war übrigens auch deutlich leiser als die erste Bircon, die damals im Tales Untold stattfand.
Samstag Vormittag: AD&D 2e
Meine erste Spielrunde war Advanced Dungeons & Dragons aus den späten 80ern, frühen 90ern. Ich liebe OSR. Aber mit den frühen D&D-Versionen habe ich so gut wie keine Erfahrung. Okay, mit den späteren auch nicht. Hier wollte ich den Anfang machen, das mal aufzuholen.
Das Abenteuer passte super in einen Con-Slot. Ein kleiner Dungeon in meinem elfischen Wohnbaum mitten in einem gefährlichen Wald. Als Gegner gabs Riesenspinnen.
Riesenspinnen sind für mich die Schoko Crossies unter den Gegnern: Die gehen eigentlich immer, und sind immer mindestens gut.
Die Spielleitung hielt die Regeln schlank und gering, sodass sie nicht aufhielten. Trotzdem habe ich gelernt, dass ich ein Problem mit einigen der frühen D&D-Versionen habe: Diebe sind nicht OSR.
Vor Jahren las ich einen kontroversen Artikel, in dem es genau darum ging. Die Thesen:
- Diebe bei D&D haben Talente für das Finden & Entschärfen von Fallen, fürs Schleichen & Verstecken, fürs Lauschen, und für allen anderen Diebeskram.
- Talente sind eine Einstiegsdroge fürs Trad-Game.
- Deshalb endete die ursprüngliche Alte Schule 1975 mit Einführung der Diebe als Klasse.
Warum? Weil vorher davon ausgegangen wurde, dass alle Charaktere Fallen finden können. Die Spielenden beschrieben, was sie taten, um die Fallen zu finden, und die Spielleitung entschied, ob man auf diese Weise Fallen finden konnte. Jetzt aber hat die Diebin Frickadellia ein Talent mit einer 35% Chance, Fallen zu finden. Darauf wird gewürfelt.
- Was macht der Krieger, der dieses Talent nicht hat?
- Wo ist der Raum für besonnenes Vorgehen der Spielenden?
Als ich vor einigen Jahren den Artikel und die Diskussion dazu las, zuckte ich mit der Schulter. Aber jetzt, nachdem ich einen solchen Dieb gespielt habe, stelle ich fest: Ich stimme dem 100% zu. Ich würfelte die ganze Zeit auf meine Talente. Die Erzählung drum herum war nur noch zweitrangig.
Ich weiß nicht mehr, welcher Artikel das war. Vielleicht dieser? I still dont’t like thieves von Grognardia.
Was mir erst beim Lesen der Kommentare dieses Artikels aufgegangen ist: Der Dieb bekommt mehr Spotlight als die anderen Charaktere. Zumindest in meiner Runde stimmte das. Ich hatte viel Spotlight und eine der wichtigsten Funktionen überhaupt. Schade nur, dass das mehr die Funktion meines Charakters war, und weniger die meiner kreativen Problemlöse-Talente.
So oder so: Cool, ich hab was gelernt. Und ich gehöre jetzt ins Lager: Diebe können weg!
Samstag Mittag: Pause
Aufgrund von fortgeschrittener Inkompetenz ging ich im Mittagsslot leer aus. Beim Anmelden hatte ich was verbockt, und danach waren alle Runden voll.
Ich wäre dann letztendlich noch in interessante Runden reingerutscht, da das Wartelistensystem ganz gut funktionierte. Aber da hatte ich mich schon auf eine Pause eingestellt. Also dackelte ich nach Hause und genoss den Luxus, so nahe an einer Con zu wohnen. So konnte ich auch Zuhause mampfen, anstatt mir teures Con-Zeugs reindrücken zu müssen.
In meiner Küche schmollte zwar aus irgendeinem Grund die Kaffeemaschine und verbreitete schlechte Laune, aber um so mehr freute sich meine Couch, mich zu sehen.
Das ist gefährlich, sag ich dir. Pausen auf der Couch sind fast so riskant wie Mittagsschläfchen.
Zum Glück leitete ich im Abendslot, hatte also keine andere Wahl als mich wieder aufzuraffen.
Samstag Abend: Shadowdark – Sleeping Place of the Feathered Swine
Ich leite oft englische Module auf Deutsch. Das ist selten ein Problem. Klar geht das nicht immer so flüssig, aber es geht immer.
Anders ist es mit Sleeping Place of the Feathered Swine. Als ich dieses Modul las, wusste ich: Entweder, ich übersetze alles auf Deutsch, oder ich muss das auf Englisch leiten.
Da ich faul bin, und da es die Bircon gibt, auf der auf Englisch gespielt wird, fiel meine Wahl auf letzteres.
Leiten wollte ich es aber unbedingt, denn dieser Body-Horror Ekeldungeon liest sich so flüssig wie dein Stuhlgang wenn du eine Magen-Darm-Grippe hast.
Ein brechenerregendes Beispiel habe ich hinter dem Spoiler-Tag versteckt.
Zitat anzeigen
Smells like stomach acid and salt, it’s freezing, your hands are shaking, the soft, slipping sound of releasing bile reverberates around the walls and into your skull.
The wellspring of sound appears to be coming from amongst a patch of thick stalagmite growth, where two Worm Tumours vomit bile down the throat of Abernathy Voss Bachen, his skin puffy, stomach swollen beyond belief, his legs have been torn off, his arms seem to be starting to atrophy, hands clawed, fingers all swollen knuckles and bone.
In der Praxis hat dieser Dungeon gut, aber nicht sehr gut funktioniert.
Großartig: Die Spielenden wählten einen Weg, den ich beim Lesen nicht vorhergesehen hatte. Für sowas liebe ich Rollenspiel. Ich war wirklich überrascht, denn durch Zufall war dies der optimale Weg. Sie hätten es geschafft, ihre Hauptaufgabe zu bewältigen, ohne je einem anderen Monster als dem titelgebenden gefiederten Schwein zu begegnen.
Am Ende wagten sie es natürlich doch noch zwei Räume weiter. So durfte ich das Zitat oben doch noch verwenden.
Nicht großartig: Ekel und Horror kommen nicht gut rüber, wenn man die ganze Zeit schreien muss, um verstanden zu werden. Da gibts keine Chance, viel mit der Stimme zu arbeiten, um die stimmungsvollen Texte so rüberzubringen, wie sie es verdient haben.
Ebenfalls nicht großartig: Ich liebe es, weird little freaks zu spielen. Unterhaltsame Wegwerf-NSCs, denen man begegnen, kurz eine ulkige Unterhaltung führen, und dann vergessen kann. Dafür ist das der falsche Dungeon.
Sleeping Place of the Feathered Swine hat zwei NSCs.
- Einen kann man mitnehmen oder stehenlassen. Meine Spielenden entschieden sich dafür, ihn stehen zu lassen.
- Der andere NSC ist in einer beschissenen Lage, und wirklich nicht witzig. Cooler NSC, aber nicht das, was mir zu spielen viel Spaß macht.
Daher mein Fazit: Gut, aber nicht sehr gut.

Mein Sonntag auf der Bircon
Am Sonntag startete die Bircon erst um 11 Uhr, nicht schon um 10. Das heißt, ich hatte ausreichend Zeit, mich mit meiner Kaffeemaschine zu versöhnen. Beim ersten Schluck Kaffee öffnete ich Discord, und wurde von der Nachricht überrascht, dass meine Nachmittagsrunde heute ausfallen würde. Ich hatte vor, OSE zu spielen, um eine weitere Lücke in meiner OSR-Laufbahn zu schließen. Leider musste der Spielleiter die Runde kurzfristig absagen.
Andere freie Runden gab es nicht, außer irgendwas mit 5e, bei dem man seine eigenen Charaktere mitbringen sollte.
„Cool, dann können wir ja heute Nachmittag etwas zusammen unternehmen“, sagte meine Couch auf ihre betörende Art.
„Du bist ja auch ein Achtel Schwabe“, hörte ich die Stimme meiner Großmutter in meinem Kopf, als ich überlegte, ob ich mich sehr ärgern würde, 25 € ausgegeben zu haben, um heute eine einzige Runde zu spielen.
Kaum hatte ich mich mit meiner Kaffeemaschine wieder versöhnt, schmollte jetzt meine Couch. Denn ich beschloss, kurzfristig einzuspringen und nochmal Shadowdark zu leiten.
Gut koffeiniert, sowas ähnliches wie ausgeschlafen, und irgendwie auch aufs Spielleiten vorbereitet, machte ich mich kurz nach 10 Uhr auf den Weg in die Rollbergstraße. Dort erhielt ich einen zweiten 10 € Voucher, von dem ich nicht so richtig wusste, was ich damit anfangen wollte.
Sonntag Vormittag: Good Society – A Jane Austen RPG
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass ich seit der ersten Bircon heiß darauf bin, Good Society zu spielen. Einmal hatte ich inzwischen schon das Vergnügen, allerdings tauchten zwei Spieler*innen einfach nicht auf. Good Society ist aber eines der wenigen Spiele, die mit mehr Spielenden mehr Spaß machen. Pasión des las Pasiones, Thirsty Sword Lesbians und World Wide Wrestling gehören auch in diese Kategorie. Daher kam hier das interpersonelle Drama etwas kurz.
Jetzt aber hatten wir einen vollen Tisch. Und alle standen Feuer und Flamme für das Spiel.
Es war alles, was ich mir erhofft hatte.
Plotrelevanter Tanz, Fischvergiftungen, Misskommunikation, mehrere Love-Triangles, ein Duell, das nur zustande kam, weil sich das Gerücht verbreitete, es würde zu diesem Duell kommen. Irritiert standen sich die Kontrahenten gegenüber. Keiner wusste, warum genau sie hier waren, aber sie würden sicher nicht ihre Ehre aufs Spiel setzen und kneifen.
Am Ende gab es dann mehrere spontane Hochzeiten gleichzeitig.
Das war mein Bircon-Highlight. Tut mir leid für alle anderen, die an diesem Wochenende irgendwas anderes spielen mussten.
Sonntag Nachmittag: Shadowdark – Praise be, God of Filth
Ich hatte keine Zeit, etwas Neues vorzubereiten, aber auch keine Lust, nochmal den Schweinedungeon zu bespielen. Also brachte ich eines meiner Lieblingsmodule an den Tisch: Praise be, God of Filth. Mehr darüber liest du in meinem Artikel: Die besten kostenlosen OSR-Dungeons für einen One-Shot.
Praise be hat genau das, was ich gerne mag: weird little freaks. Vor allem der freundliche Gollum Fyrtyve Gyrt, der hofft, dass ihm einer der SC einen Eimer leckere „Soße“ mitbringt. Ihn zu spielen, bereitet mir immer Freude.
Die Spielenden freuten sich auch, dass die Spielrunde nicht ausfiel. Einer jauchzte sogar erfreut auf, als er hörte, dass wir Shadowdark statt OSE spielen würden. „Even better!“, sagte er. Begeisterte Spieler*innen machen es der Spielleitung so viel einfacher, daher freute mich das.
Es mir einfacher zu machen, war auch nötig. Denn als ich die Runde an mich riss, hatte ich nicht darüber nachgedacht, mit wie vielen Spielenden ich am Ende zusammensitzen würde. Mehr als vier sind eigentlich ein Alptraum für mich. Jetzt waren es fünf. Darunter leidet das Spiel, das Spotlight-Management, und vor allem zehrt mich das ziemlich aus.
Es hat dann aber überraschend gut funktioniert. Jedenfalls aus meiner Sicht als SL. Shadowdark hilft dabei, da man hier mit Always on Initiative spielt. Praise be hilft auch, da es flüssiger läuft, wenn es viele NSCs gibt, mit denen man interagieren kann.
Trotzdem war ich am Ende am Ende.
Sonntag Abend: Ende
In meiner Tasche brannten zwei Lose und zwei 10 € Gutscheine.
Ein Blick auf die verbliebenen Gewinnmöglichkeiten der Verlosung genügte mir, um zu wissen, dass ich besser nichts davon mit nach Hause nehmen sollte, wenn ich nicht wollte, dass auch noch mein Bücherregal mit mir schmollte. Also verschenkte ich die Tickets an eine Freundin, die sich damit die Warhammer Fantasy Starterbox einfing.
Mit den Gutscheinen pirschte ich mich an den Otherland-Stand heran, führte einen hinterhältigen Angriff auf Nortey aus, kritischer Treffer, 10% Rabatt auf alle Bücher ab 10 €… Und so kam es, dass ich für Thirsty Sword Lesbians nur 7 € bezahlte.
Fazit – Bircon 2026
Sehr gute Großstadtcon.
Etwas, das ich in meinen Con-Berichten nicht transportieren kann, weil man es vor Ort erfühlen muss, ist die gute Stimmung, die sich im Raum ausbreitet, wenn viele Menschen zusammen kommen, um ihr gemeinsames Hobby zu zelebrieren.
Die Bircon ist genau so ein Ort. Durch das internationale Publikum verstärkt sich dieser Eindruck bei mir noch. Denn hier trifft man nicht nur Menschen aus Bonn-Beuel und Neuruppin, sondern auch aus anderen Ländern und Kulturen, und man findet sofort einen gemeinsamen Nenner, weil man für dasselbe Hobby brennt.
Verstärkt wird dieser Eindruck sicherlich auch dadurch, dass die Con in einem einzigen Raum stattfindet, sodass man die geballte Stimmung abbekommt.
Also Fazit:
- Die Bircon 2026 war super,
- gute Stimmung unter den Gästen,
- meine größte Beschwerde ist die Lautstärke,
- meine kleinste Beschwerde ist der Druck, den die Eintrittspreise bei den SLs aufbauen. (Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin.)
- Highlight: Good Society
- Schnäppchen des Jahres: Charmante Schwertlesben für 7 € (yeah)
Danke an die Bircon-Orga, meine Mitspielenden und an meine Kaffeemaschine.







Du sprichst mir aus der Seele, es ist so viel anders, ein Spiel für eine teuere Con zu leiten, ich war glaube ich noch nie so nervös vor einem Spiel. Es kommt mit Erwartungen. Ist aber auch eine Erfahrung.
Hast du 50€ geschrieben? Oioioi. Aber hört sich eigentlich lustig an für ne Con! Vielleicht hatten alle so viel Spaß weil sie für das Geld kein Trübsal blasen wollten. Der Schweinedungeon hört sich übrigens interessant an, vielleicht passt der in meine aktuelle Kampagne.
Danke für den tollen Artikel 🎉
Ja, das war ein teurer Spaß. Wäre das nicht bei mir umme Ecke gewesen, hätte ich es mir dreimal überlegt. Aber kann nicht sein, dass jemand bei mir im Kiez Rollenspiel-Spaß ohne mich hat!
Prep-Check Feathered Swine wann?